Italienische Führung im Folkwang Museum

Unheimlich real – Italienische Malerei der 1920er Jahre

Am 02. Dezember 2018/ Treffpunkt: 11:30 Uhr im Foyer des Museums.

Wir entdecken gemeinsam unter Anleitung von der Kunstexpertin Isabella Amaduzzi Werke der größten Vertreter des italienischen Realismus, wie Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi und Carlo Carrà. Die Führung wird in italienisch gehalten, dabei wird auf das Sprachniveau der Teilnehmer eingegangen und notfalls können Informationen auch übersetzt werden.

Teilnahme: 10 € (bar vor Ort) – inklusive Führung auf italienisch und Eintritt in das Museum.

Die Mitgliedschaft im Verein ist keine Vorausstezung.

Bitte melden Sie sich formlos per Mail an: info@italienverein.de
Damit wir ggfs. auf Teilnehmer warten. Die Führung findet in jedem Fall statt.

Visita guidata in italiano per il Museo Folkwang
Mostra: Unheimlich real – Italienische Malerei der 1920er Jahre
Giorno: 2 dicembre 2018 / Punto d’incontro: alle 11:30 presso l’atrio del museo

Sotto la guida dell’esperta d’arte Isabella Amaduzzi scopriremo insieme le opere dei maggiori esponenti del Realismo italiano, tra i quali Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi und Carlo Carrà. La visita guidata si terrà in italiano, tenendo comunque conto del livello linguistico dei partecipanti e, in caso di necessità, traducendo anche le informazioni ricevute.
Partecipazione: 10 € (da pagare in contanti sul posto) – include la visita guidata e l’entrata al museo.
Non è necessario essere membri dell’Italienverein per partecipare.
Per iscriversi basta inviare una e-mail a: info@italienverein.de
Così sapremo se aspettare altri eventuali partecipanti. La visita avrà luogo in ogni caso.

Verkostung: Öle und Weine aus Italien

Verkostung von Weinen, Olivenölen und Feinkost aus Italien!

Am Freitag, 23. November 2018 um 19.30 Uhr
in Kooperation mit Casa Olivino

Seit 12 Jahren betreibt Claudia Rumpf mit viel Leidenschaft ihren Onlineshop Casa Olivino für Wein und Feinkost aus Italien.

Neben der Qualität der Produkte ist ihr der persönliche Kontakt zu den kleinen Weingütern und Feinkostproduzenten außerordentlich wichtig.

Bei unserer Verkostung von zehn ausgewählten italienischen Weinen, feinsten Olivenölen und kulinarischen Köstlichkeiten nehmen wir Sie mit auf eine Reise in die unterschiedlichen Regionen Italiens.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine frühe Anmeldung lohnt. Mail an info@italienverein.de genügt.

Sprache bei der Verkostung: deutsch; Ort der Verkostung: Italienverein.

Kosten:

  • Wer im Herbstsemester einen Italienischkurs bei uns besucht oder leitet: 15 € (In den Kursen wird es eine kleine sprachliche Vorbereitung auf die Verkostung geben)
  • Wer keinen Kurs bei uns besucht: 18 €

Europawoche: Industrie als europäisches Kulturgut

Kultur in Unternehmen – gestern|heute|morgen
La cultura nelle imprese – ieri|oggi|domani

Ein Beitrag zur Europawoche im Jahr des europäischen Kulturguts

Wir wollen uns mit der Industrie als europäischem Kulturgut und dessen Wahrung und Vermittlung in Unternehmensmuseen beschäftigen.

Podium:

Wir freuen uns auf die Teilnahme von Daniela Brignone. Sie ist Kuratorin, Archiviarin und Unternehmenshistorikerin aus Rom.

Außerdem wird Martin Schmidt mit uns diskutieren. Er ist wissenschaftlicher Referent in der Abteilung Wissenschaft und Vermittlung am Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur.

Moderiert wird das Event von Michael Nowak (der Nowak, Radio Energy Bremen, Journalist).

(c) dernowak.com / Daniel Wocinski
(c) dernowak.com / Daniel Wocinski

In diesem Forum bietet sich die Gelegenheit zum Netzwerken und zum Austausch unter Fachkollegen und interessierten Bürgern. In lockerer Runde wünschen wir uns eine lebendige Diskussion. Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Gern dürfen Sie Infomaterial ihrer eigenen Häuser zur Auslage mitbringen oder vorab zusenden.

Im Rahmen der Veranstaltung bieten wir einen exklusiven Rundgang durch das Kulturzentrum Depot mit Besichtigung des nicht öffentlichen Bunkers an.

Die Veranstaltung findet statt am

Samstag, 5. Mai 2018 von 10.00 Uhr – 13.00 Uhr
in Dortmund, Kulturort Depot, Immermannstr 29, 44147 Dortmund

Programm:

10.00 – 10.30 Uhr: Get together
10.30 – 12.00 Uhr: Podiumsdiskussion und Gespräch
12.00 – 12.30 Uhr: Depotführung
Ab 12.30 Uhr:  Büfett und Ausklang

Anmeldung erbeten über diesen Link.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Landesregierung NRW und ist Teil eines Wettbewerbs vom Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales.

Fahnenschwingen wie in Italien

in Dortmund wird Italienisches Fahnenschwingen praktiziert.

In einem 2-tägigen Workshop mit dem italienischen Nationaltrainer Simone hatten wir 2015 eine erste Choreografie erarbeitet und in die Kunst der Sbandieratori reinschnuppern dürfen.

So sah das damals aus:

Seitdem trifft sich eine Gruppe von Enthusiasten rund um Bruno Kohler regelmäßig zum Fahnenschwingen. Wir haben mit Bruno gesprochen, um mehr über die Gruppe zu erfahren:

Was ist das Besondere am Fahnenschwingen?
Das Wort sagt eigentlich alles: Beim Fahnenschwingen ist Schwung drin. Dynamik! Ein scheinbar sperriges Gerät – ein Fahnenstab mit einem feinen, fast schwebend leichten Stoff – läßt sich in Bewegung versetzen, wenn man besondere physikalische Eigenschaften zu nutzen weiß. Dann öffnet sich die Fahne, entfaltet sich plötzlich und zeigt ihre Farben, oder aber sie schießt pfeilschnell durch die Luft. Die Lust an der Fahne und an diesem Schwung ist der Kern dieser Sportart, die nahe an einer akrobatischen Tätigkeit liegt.

Was ist der Unterschied zwischen dem italienischen Fahnenschwingen und dem deutschen Fahnen Schwenken ?
Das italienische Fahnenschwingen lebt für mich von der Kombination aus Geschichte und dem Umgang mit der Fahne. Ästhetik trifft auf Körperbeherrschung und Sport. Im Unterschied zum deutschen Fahnenschwenken sind die Formen und Figuren der italienischen Fahnenschwinger – der Sbandieratori – von starkem Körpereinsatz geprägt. Man bezeichnet die italienische Art deswegen auch schon zuweilen als „Ballett mit Fahnen“. Durchlässigkeit bei den Bewegungen, eine gewisse Anmut und körperlich geschickter Einsatz werden kombiniert zu einem starken und oft eleganten Auftritt. Und natürlich unterstreichen die prächtigen Kostüme aus der Renaissancezeit dies noch zusätzlich.

Wie bin ich dazu gekommen?

Die Geschichte hat in meiner Kindheit angefangen. Ich sah 1974 die Eröffnungsfeier der Fußballweltmeisterschaft im Olympiastadion in München. Dabei zeigten italienische Fahnenschwinger aus der Nähe von Florenz ihr Können. Ich war hingerissen: diese Kostüme, diese Fahnen, diese Bewegungen! Zwar konnte ich nicht genau benennen, was mich ansprach, aber irgendwie war mir klar: ein solcher Fahnenschwinger wollte ich auch gerne sein. Erst dreißig Jahre später entstand bei einem Italienurlaub die Idee, mir eine Fahne und ein Kostüm zu beschaffen und es selbst einmal auszuprobieren. Vielleicht steckte ja schon immer ein kleiner Sbandieratore in meiner Seele ….

 

Wie arbeitet ihr, wer seid ihr?
Über einige Umwege fand ich Kontakt zu einem der italienischen Nationaltrainer. Er war mir behilflich, an die richtige Ausrüstung (d.h. eine Fahne mit den Original-Maßen) heran zu kommen. In ersten Workshops im Ruhrgebiet lernten wir in einer kleinen Gruppe die ersten Handgriffe kennen. Inzwischen treffen wir uns regelmäßig einmal monatlich, um Figuren und Formen zu üben und erste Choreographien zusammenzustellen.

In unserem Jahreskalender für 2017 haben wir eine Seite mit den Fahnenschwingern gestaltet.

Was muss man mitbringen?
Natürlich freuen wir uns über Interessierte und neue Mitglieder. Wir gehören zum Italienverein Dortmund und fühlen uns in dieser Vereinsfamilie gut aufgehoben. Wer uns kennenlernen möchte, braucht außer einer gewissen körperlichen Grundfitness und Lust auf Neues nichts mitzubringen. Man kann bei jedem Training einfach einsteigen…

Wo trefft ihr euch? Kann man Euch für Veranstaltungen buchen?
Wir treffen uns an jedem zweiten Samstag im Monat in einer Turnhalle der Dortmunder Nordstadt (von 11 bis 13 Uhr). Sinnvoll ist es, vor einem ersten Treffen sich zwecks Absprache der genauen Details kurz zu melden (fahnenschwinger@italienverein.de). Wir treten mit einer kleinen Choreographie von zirka 10 Minuten auch auf. Mittelalterliche Feste, Tage der offenen Tür auf Burgen und Schlössern, sowie italienische kulturelle Veranstalungen geben einen guten Rahmen ab.

Radiobeitrag mit Video November 2019, Radio 91,2

Wer Interesse hat kann sich bei Bruno Kohler melden: fahnenschwinger@italienverein.de